Tourist Information

Münzstraße 1 - 3
86956 Schongau

 

Postfach 13 22
86953 Schongau

 

Tel. 08861-214-181
Fax 08861-214-881


touristinfo(at)schongau.de

 

Virtuelle Tour

Virtuelle Tour durch Schongau
 

Wander-, Rad- und Thementouren sowie Loipen des Pfaffenwinkels

Hier kommen Sie zu den Wander-, Rad- und Thementouren sowie den Loipen des gesamten Pfaffenwinkels. 

 

Sie finden auch einen Stadtrundgang von Schongau online – erstellt von Schülern des Gymnasiums Penzberg.

Die App finden Sie unter folgenden Links:
iOS: https://itunes.apple.com/de/app/pfaffenwinkel-touren-und-freizeit/id945305396?mt=8
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.alpstein.alpregio.Pfaffenwinkel

 

Unsere Mitgliedschaft

 

Ehemalige Spitalkirche St. Erasmus und Stadtmuseum

Das Stadtmuseum Schongau ist eine einzigartige Symbiose aus Alt- und Neubau. Den Kern bildet dabei die ehemalige Erasmuskirche aus dem Jahr 1445, die Rompilgern als Herberge diente. Gut ausgestattete Sammlungen zur Stadtgeschichte, regionale Bodenfunde aus 2 Jahrtausenden und Zeugnisse der Volksfrömmigkeit sind zu besichtigen. Das kostbarste Ausstellungsstück ist der Häringer Altar, ein Rokoko-Hausaltar aus der Werkstatt von Ignaz Günther. Es wird angenommen, dass der 150 cm hohe mit virtuoser Schnitzkunst versehene Altar als Modell für einen Hochaltar diente. Sehenswert ist die numismatische Ausstellung „Vom Keltengold bis zur Kreditkarte“, die auch den Schongauer Pfennig aus dem Jahr 1204 und einen Münzschatz mit ca. 2000 Einzelmünzen zeigt. Ein Künstler soll noch erwähnt werden. Martin Schongauer, der bedeutendste deutsche Kupferstecher vor Albrecht Dürer, wirkte in Colmar, heute die französische Partnerstadt Schongaus. Der Stich „Die Höllenfahrt Christi“, um 1480 entstanden, ist im Stadtmuseum ausgestellt.

 

Das Stadtmuseum Schongau ist jeden Mittwoch, Samstag, Sonntag und Feiertag von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.

 

Informationen: Tourist Information Schongau, Münzstraße 1-3, 86956 Schongau, Tel. 08861-214-181, Fax 214-881, touristinfo@schongau.de, www.schongau.de.

 

Kirche und Klosterhof der Unbeschuhten Karmeliten

Von Osten kommend wird das Auge gefesselt durch einen hohen schlanken Kirchturm und sich daran anschließende stattliche Gebäude, die sich an die Stadtmauer anzulehnen scheinen. Es ist das ehemalige Kloster der Unbeschuhten Karmeliten, das durch die Gunst des Kurfürsten ermöglicht wurde. So konnte 1720 der Grundstein für Kirche und Kloster der Karmeliten gelegt werden. Die Pläne dafür stammten vom Ordensarchitekten Dominikus Loipl, Joseph Schmuzer gilt als ausführender Architekt. Nach 15 Jahren Bauzeit konnte die Kirche geweiht werden, im Jahr zuvor war der Kirchturm fertig gestellt worden. Ein Vierteljahrhundert später wurde das Noviziatenhaus an das Klostergebäude angebaut und im Rahmen der Arbeiten auch die angrenzenden Trakte auf drei Stockwerke erhöht. Neben den geistlichen Aufgaben widmeten sich die Mönche der Betreuung der Klosterapotheke. Im groß angelegten Kräutergarten konnten zahlreiche Heilkräuter und Pflanzen geerntet werden. Die Auswahl der Heilpflanzen erfolgte nach der Wirkung auf die Organe bzw. Symptombereiche. So finden sich Leber- und Gallemittel ebenso wie die entsprechenden Kräuter für die Verdauung. Der Gebrauch von Schutz- und Zauberpflanzen musste besonders abgewogen werden. Prior Rupertus ließ in der Mitte des Kräutergartens einen Springbrunnen errichten, der auch heute noch die Besucher erfreut.

 

Informationen gibt es gerne bei der Tourist Information Schongau, Münzstraße 1-3, 86956 Schongau, Tel. 08861-214-181, www.schongau.de, touristinfo@schongau.de.