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Fernwärmeversorgung

 

Allgemeines

Die Stadtwerke Schongau beziehen bereits seit 1967 Fernwärme von der Firma UPM GmbH, vormals Firma Haindl Papier GmbH & Co. KG und verteilen diese an die Kunden. Die Länge des Leitungsnetzes (Hauptleitungen und Hausanschlüsse Vor-  und Rücklauf) beträgt ca. 62 km. Am 01.10.2012 waren 786 Hausanschlüsse  mit einem Anschlusswert von 31.912 kW an die Fernwärmeversorgung angeschlossen (Großabnehmer wie Krankenhaus, Hallen-Freibad Plantsch, Schulen, Sporthalle, sowie eine Vielzahl von Einfamilien, Mehrfamilien und Reihenhäusern). Ca 25 % der Einwohner nutzen bereits die Vorteile der Fernwärmeversorgung. Es wird z.B. kein Kamin mehr benötigt und die notwendige Übergabestation braucht wenig Platz. Der bisherige Heizungsraum kann daher für andere Zwecke genutzt werden. Ein Anschluss an die umweltfreundliche, zuverlässige, energiesparende und preisgünstige Fernwärmeversorgung ist in der Altstadt und in wesentlichen Teilen der Stadt Schongau mit Ausnahme von Schongau–West möglich.

 

 

 

Personal der Fernwärmeversorgung

Die Fernwärmeanlage wird betreut von:

 

Dietmar Aschenbrenner               Fernwärmemeister 

Thomas Mohrenweiser                Fernwärmewart 

 

 

 

Primärenergiefaktor, EEWärmeG

Der Primärenergiefaktor berücksichtigt den Energieverlust bei der Gewinnung, Umwandlung und Verteilung eines Energieträgers. Daraus lassen sich Energieeffizienz und der schonende Umgang mit Ressourcen ablesen.

 

Je umweltschonender die Energieform und ihre Umwandlung, desto niedriger sind der CO2-Ausstoß und der Primärenergiefaktor.

 

Der Primärenergiefaktor ist somit eine zentrale Rechengröße bei der Ermittlung des Energiebedarfs und der darauf basierenden Bescheinigungen, die von der Energieeinsparverordnung (EnEV) gefordert werden.

 

 

Einige Beispiele für Primärenergiefaktoren:

Endenergie Primärenergiefaktor
Strom             2,6
Erdgas             1,1
Heizöl             1,1
Holz             0,2

 

 

Die Energie für das Fernwärmenetz der Stadtwerke Schongau wird von der Fa. UPM GmbH  in zwei Kraftwerken erzeugt. Für die ins Fernwärmenetz der Stadtwerke eingespeiste Energie gelten folgende Faktoren:

 

Primärenergiefaktor:           0,287

EEWärmeG:                            0,960

(Die Wärmebereitstellung erfolgt zu 96% aus Kraft-Wärme-Kopplung)

 

Diese Werte belegen die hohe Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Fernwärme.

 

 

 

 

 

Änderung des Preisblattes zum 1.04.2016

A m t l i c h e    B e k a n n t m a c h u n g

 

Änderung des Preisblattes zu den Allgemeinen Bedingungen für die Versorgung mit Fernwärme ab 01.07.2016

 

Der Stadtrat Schongau hat in seiner Sitzung am 28.06.2016 beschlossen, das Preisblatt zu den Allgemeinen Bedingungen für die Versorgung mit Fernwärme ab 01.07.2016 wie folgt zu ändern:

 

                                                      Bruttobetrag                           Nettobetrag

                                                      einschl. 19 % MWSt.

                                                      --------------------------------------------------------

Fernwärmepreis €/MWh                          54,74                              46,00

 

                                                            

 

 

Schongau, den 30.06.2016

 

STADTWERKE SCHONGAU

 

 

 

 

Falk Sluyterman van Langeweyde

Erster Bürgermeister

 

 

 

Preisblatt und technische Anschlussbedingungen

Preisblatt:  

 

 

gültig ab 01.04.2016 ansehen

 

 

gültig ab 01.10.2015 ansehen

 

 

gültig ab 01.07.2015 ansehen

 

 

gültig ab 01.04.2015 ansehen

 

 

gültig ab 01.01.2015 ansehen

 

 

 

Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Fernwärme  (AVBFernwärmeV)  ansehen

 

 

Allgemeine Bedingungen und Preise der Stadtwerke Schongau für die Versorgung mit Fernwärme  ansehen                                           

 

 

Technische Anschlussbedingungen  (TAB) für den Anschluss von Anwesen an die Fernwärmeversorgung der Stadtwerke Schongau  ansehen

 

 

 

 

 

Fernwärmepreis konkurenzlos günstig

B e k a n n t m a c h u n g

 

Fernwärmepreis der Stadtwerke Schongau konkurrenzlos günstig

 

Die Stadtwerke Schongau berechnen ab 1. Juli 2016 einen Fernwärmepreis von 46,00 € je Megawattstunde zuzüglich 19 % MWSt. Der Preis je Liter Heizöl betrug am 02.1.2017 bei einer Abnahmemenge von 2.500 Liter 52,8 Ct. zuzüglich 19 % MWSt.

 

Bei den vorgenannten Preisen ergeben sich z.B bei einem Reihenhaus folgende jährliche Heizkosten:

 

Ein Ölverbrauch von 2.500 Liter entspricht einem Fernwärmeverbrauch von 20,16 MWh. Hierbei ist bei der Ölheizung ein Jahresnutzungsgrad von 0,8 unterstellt.

 

Fernwärme                                             Ölheizung

20,16 MWh x 46,00 € =      927,36 €     2.500 l x 0,441 € =   1.320,00 €

Zählermiete 12 x 5,00 € =    60,00 €    Gefahrgutzuschlag        16,50 €

                                       ---------------                                     ---------------

                                          987,36 €                                       1.336,50 €

19 % MWSt                        187,60 €             19 % MWSt         253,94 €

                                       ---------------                                     ---------------

                                        1.174,96 €                                      1.590,44

                                       ---------------                                     ---------------

 

                         

Die Heizkostenersparnis beträgt bei der umweltfreundlichen, energiesparenden und komfortablen Fernwärme 415,48 €  (26,1 %).

 

Wer also vor hat, seine Heizung zu modernisieren, der sollte unbedingt auch an die städt. Fernwärmeversorgung denken, denn man kann den bisherigen Heizungsraum für andere Zwecke, z.B. als Hobbyraum nutzen. Die Kosten für den Kaminkehrer können ebenfalls eingespart werden. Zur Zeit sind 909 Hausanschlüsse mit einem Anschlusswert von 32.146 kW an die Fernwärmeversorgung angeschlossen (Großabnehmer wie Krankenhaus, Hallen-Freibad Plantsch, Schulen, Sporthalle sowie eine Vielzahl von Reihen- bis Mehrfamilienhäusern).  Das Leitungsnetz, das teilweise bereits seit 1967 besteht, hat eine Länge von ca. 67 km (Vor- und Rücklaufleitung) und wird laufend erweitert. 

 

Auskünfte zur Fernwärmeversorgung erteilt Herr Herbert Berchtold von den Stadtwerken im Rathaus, II. Stock, Zimmer-Nr. 22, Tel. 08861/214-300.

 

Schongau, den 02.01.2017

 

STADTWERKE SCHONGAU

 

  

Falk Sluyterman van Langeweyde

Erster Bürgermeister

 

 

 

 

 

Fernwärmehausanschlüsse für 2017

 

B e k a n n t m a c h u n g

 

 

 

Anschluss von Gebäuden an die bestehende Fernwärmeversorgung

 

Grundstückseigentümer, die beabsichtigen 2017 ihr Gebäude an eine bestehende Fernwärmeleitung anzuschließen, werden gebeten, sich bis spätestens 18. Mai 2017 mit Herrn Herbert Berchtold von den Stadtwerken in Verbindung zu setzen (Rathaus, II. Stock, Zimmer 22, Tel. 08861/214-300).

 

Die Fernwärmeversorgung bietet eine Menge Vorteile; sie ist vor allem umweltfreundlich, energiesparend, komfortabel und  preisgünstig.

 

Bei Aufträgen, die nach dem 01. Juli 2017 eingehen, können die Stadtwerke die Gewähr für die Erstellung eines Anschlusses in diesem Jahr nicht übernehmen.

 

 

Schongau, den 24.03.2017

 

STADTWERKE SCHONGAU

 

 

Falk Sluyterman van Langeweyde

Erster Bürgermeister

 

 

 

Antrag Hausanschluss

Den Antrag für den Hausanschluss können Sie hier herunterladen.

 

 

 

 

Zählermiete

Ab 1.1.2009

Die monatlichen Teilbeträge des Jahresverrechnungspreises für
Zähler bei Dauerbelastung betragen:

 

Anschlusswert                    netto                   brutto

                                                          (einschl. 19% MWSt)

 

    0 -   44 kW                     5,00 €                  5,95 €

  45 -   82 kW                     6,50 €                  7,74 €

  83 - 140 kW                   13,00 €                15,47 €

141 - 282 kW                   15,00 €                17,85 €

283 - 504 kW                   21,00 €                24,99 €

505 -         kW                  Sondervereinbarung  

    
 

Baukostenzuschuss

Der Baukostenzuschuss beträgt bei einem Anschlusswert 

 

                                                                       netto                     brutto

                                                                                            (einschl. 19 % MWSt) 

bis 150 kW                                                   24,00 €/kW                    28,56 €/kW

für jedes weitere kW bis 340 kW             16,00 €/kW                    19,04 €/kW 

für jedes weitere kW bis 630 kW             10,00 €/kW                    11,90 €/kW

darüber hinaus für jedes weitere kW        5,00 €/kW                      5,95 €/kW 

 

 

 

Beispielberechnung Hausanschlusskosten

Die Hausanschlusskosten werden, abhängig von der Nennweite des
Anschlusses, bis zur Grundstücksgrenze pauschal, ab der Grund-
stücksgrenze bis zur Übergabestelle über einen Meterpreis
abgerechnet.

a) Die Anschlusspauschale beträgt bis zur Grundstücksgrenze
    bei Verwendung eines Rohrstranges von Nennweite

 nettobrutto
(einschl. 19 % MWSt.)
DN 15/ 25
DN 32/ 40
850,00 €
975,00 €
1.011,50 €
1.160,25 € 


b) Der Meterpreis ab der Grundstücksgrenze bis zur

     Übergabestelle beträgt bei Nennweite

 nettobrutto
(einschl. 19 % MWSt.)
DN 15/ 25
DN 32/ 40
100,00 €/m
140,00 €/m
119,00 €/m
166,60 €/m 


c) Die Mindesthausanschlusskosten betragen netto 1.300,00 €,

    brutto 1.547,00 € (einschl. 19 % MWSt.)



Kosten für den Anschluss eines Einfamilienhauses (Beispiel)


Baukostenzuschuss 
Anschlusswert: 15 kW x 24,00 €
  360,00 €
Hausanschlusskosten
Pauschale (öffentlicher Straßengrund)
  850,00 €
Ab der Grundstücksgrenze bis zur
Übergabestelle: 4,50 m x 100,00 €
  450,00 €
1.660,00 €
19 % MWSt.
   315,40 €
 
1.975,40 €
 

Jahresabschlüsse für die Jahre 2012 bis 2014

A m t l .   B e k a n n t m a c h u n g

 

Prüfung der Jahresabschlüsse 2012 bis 2014 der Stadtwerke Schongau

 

Die Jahresabschlüsse 2012 bis 2014 der Stadtwerke Schongau wurden vom Bayer. Kommunalen Prüfungsverband geprüft. Das abschließende Prüfungsergebnis lautet wie folgt:

 

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Für die Jahresabschlüsse und die Lageberichte 2012, 2013 und 2014 in der aus den Anlagen 1 und 2 ersichtlichen Fassung (den Anhang 2012 sowie die Lageberichte 2012 und 2013 haben wir zu unseren Unterlagen genommen) haben wir am 16.12.2016 folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

 

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

„Wir haben die Jahresabschlüsse – jeweils bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und die Lageberichte des Eigenbetriebes Stadtwerke Schongau für die Wirtschaftsjahre vom 01.01. bis 31.12.2012, vom 01.01. bis 31.12.2013 und 01.01. bis 31.12.2014 geprüft. Durch Art. 107 Abs. 3 Satz 2 GO wurde der Prüfungsgegenstand erweitert. Die Prüfung erstreckt sich daher auch auf die wirtschaftlichen Verhältnisse des Eigenbetriebes i.S. von § 53 Abs. 1 Nr. 2 HGrG. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften und den Bestimmungen der Betriebssatzung und die wirtschaftlichen Verhältnisse des Eigenbetriebes liegen in der Verantwortung der Werkleitung des Eigenbetriebes. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über die Jahresabschlüsse unter Einbeziehung der Buchführung und über die Lageberichte sowie über die wirtschaftlichen Verhältnisse des Eigenbetriebes abzugeben.

 

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung entsprechend § 317 HGB und Art. 107 Abs. 3 Satz 2 GO unter Beachtung der KommPrV und der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die wirtschaftlichen Verhältnisse des Eigenbetriebes Anlass zu Beanstandungen geben. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebes sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Werkleitung des Eigenbetriebes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Die Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse haben wir darüber hinaus entsprechend den vom IDW festgestellten Grundsätzen zur Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung und der wirtschaftlichen Verhältnisse gemäß § 53 HGrG vorgenommen. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichende sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

 

Vor dem Hintergrund der auf dieser Grundlage gewonnenen Erkenntnisse bestätigen wir nach § 7 Abs. 4 Nr. 2 und 3 KommPrV:

 

Die Buchführung und die Jahresabschlüsse für die Jahre 2012, 2013 und 2014 entsprechen nach unserer pflichtgemäßen Prüfung den Rechtsvorschriften und der Betriebssatzung. Die Jahresabschlüsse vermitteln unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die Lageberichte stehen im Einklang mit den Jahresabschlüssen; vermitteln insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs und stellen die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Die wirtschaftlichen Verhältnisse wurden geprüft; sie geben keinen Anlass zu Beanstandungen.“

 

München, 16.12.2016

Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband

 

Helmut Wiedemann            Andreas Köpl

Wirtschaftsprüfer                Wirtschaftsprüfer

 

 

Der Stadtrat Schongau hat am 14.03.2017 die Jahresabschlüsse der Stadtwerke 2012 bis 2014 festgestellt und die Entlastung erteilt.

 

Die Jahresabschlüsse mit Lagebericht der Jahre 2012 bis 2014 liegen bis 07.04.2017 bei der Geschäftsstelle der Stadtwerke im Rathaus, II. Stock, Zimmer-Nr. 22 während der allgemeinen Amtsstunden zur öffentlichen Einsichtnahme auf.

 

 

Schongau, den 16.03.2017         

                                  

STADTWERKE SCHONGAU                            

                                                                                 

                                                                                 

 

                                                                                 

Falk Sluyerman van Langeweyde

Erster Bürgermeister